Informationszentrum Benchmarking

Beim Benchmarking von Prozessen werden die angewandten Vorgehensweisen (Geschäftsprozesse) zwischen Unternehmen verglichen. Prozesse können dabei sowohl aufbau- als auch ablauforganisatorische Prozesse sein. 

Existierende Lösungen aus allen Branchen können bei dieser Methode untersucht und die Möglichkeiten einer Anpassung auf die eigenen Prozesse geprüft werden. Eine Schwierigkeit des Prozess-Benchmarking liegt in der Überprüfung der Ähnlichkeit von Prozessen und der Ausarbeitung von Voraussetzungen, um solchermaßen als ähnlich identifizierte Prozesse vergleichbar zu machen. 

Die Basis für ein prozessorientiertes Benchmarking bildet eine Darstellung der Geschäftsprozesse in einem Modell mittels standardisierter Prozesselemente. Als Folge einer solchen einheitlichen Prozessdarstellung werden sowohl die Bewertung als auch der Vergleich von Geschäftsprozessen zwischen Unternehmen unabhängig von der Branche ermöglicht. 

Durch den Vergleich der eigenen Prozesse mit denen der Benchmarking-Partner können innovative Lösungen zur Gestaltung von Geschäftsprozessen gefunden werden. Voraussetzung ist, dass die zu untersuchenden Prozesse präzise definiert, geeignet strukturiert und anhand relevanter Metriken quantifiziert werden. Die Metriken bilden dabei die Grundlage für den Vergleich. Anschließend findet ein Transfer von Fremdwissen in das eigene Systemwissen statt. 

Beim Prozess-Benchmarking werden vor allem die Hintergründe (d.h. die Prozesse) untersucht, durch welche die messbare Leistung eines Unternehmens (d.h. die Kennzahlen) zustande kommt. 

Hier nur einige Beispiele der bisherigen Einsatzfelder der geschäftsprozessorientierten Benchmarking-Methode des IZB:

  • Kostensenkungen in allen Unternehmensbereichen
  • Durchlaufzeitminimierungen in erfolgskritischen Geschäftsprozessen
  • Qualitätssteigerung für sensitive Produkte
  • Signifikante Erhöhung der Kundenzufriedenheit und Mitarbeitermotivation
  • Nachhaltige Steigerung der gesamten Unternehmenswettbewerbsfähigkeit