Informationszentrum Benchmarking

Bei einem Prozess-Benchmarking wird der Ist-Zustand eines Prozesses (aufbau-/ ablauforganisatorisch) in einem Unternehmen mit dem eines anderen Unternehmens verglichen. Hauptziel ist es, dass die beteiligten Unternehmen voneinander lernen und somit ihre Geschäftsprozesse verbessern können. 

Vorgehen
Die Vorgehensweise des Benchmarking orientiert sich an dem vom IZB entwickelten 5 Phasen Konzept (s. Abb.). Ausgangspunkt ist die Phase der Zielsetzung. Hier werden der Fokus des Benchmarking-Projekts und das Benchmarking-Objekt festgelegt. Auf dieser Basis wird in der zweiten Phase eine interne Analyse, welche die Prozessaufnahme und die Kennzahlendefinition und –aufnahme umfasst, durchgeführt. Die Vergleichsphase beinhaltet die Auswahl der Benchmarkingpartner und den Vergleich der Prozesse und Kennzahlen. Durch den Vergleich der eigenen Prozesse mit denen der Benchmarking-Partner können innovative Lösungen zur Gestaltung von Geschäftsprozessen aufgezeigt werden. Nach der Durchführung des Vergleichs schließen sich die Phasen der Maßnahmenableitung sowie der Umsetzung an, um die in der ersten Phase gesetzten Ziele zu realisieren. 

 

Fünf-Phasen-Konzept

Das Fünf-Phasen-Konzept des

prozessorientierten Benchmarking


Das Management-Werkzeug Benchmarking kann, wenn man es als Initiator eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses nutzt, die Unternehmensstrategie evaluieren und dauerhaft die Wettbewerbsfähigkeit stärken. In der Regel sind an einem Prozess Benchmarking Projekt ca. 5- 7 Unternehmen beteiligt.